Messen | Prüfen

Mit dem hauseigenen Wenzel Messzentrum LH20 / 30 / 15 bieten wir Ihnen einen aufgrund seiner Dimensionen (Messwege X = 2.000, Y = 3.000, Z = 1.500, Tragkraft nominell 8 to) in der Region Südbaden besonderen Messplatz für Verzahnungen, sowie das Spektrum von rotationssymmetrischen und prismatischen Teilen. Im Wenzel-System sind die Messtechniken für Verzahnungen und die Optionen der 3-D-Messtechnik vereint und bieten daher innovative und vielseitige Messmöglichkeiten auf höchstem technischen Niveau.

Klingelnberg P 40
max Ø 400 mm
Messen von Verzahnungen

Messen von Eigenfertigungen und Lohnmessungen

Für externe Produzenten bieten wir - neben dem Messen von Eigenfertigungen - auch Lohnmessungen an. Einzel- und Serienteile können bei uns gemessen werden und Sie erhalten auf Anforderung die notwendigen Prüfprotokolle.
Dokumentationen / Messprotokolle können bei Auftragsvergabe schriftlich angefordert werden.

Schleifbrandprüfung

Magneto-elastisches Verfahren nach Barkhausen (Magnetischer Barkhausen-Effekt). Hierbei wird ein elektromagnetischer Sensor über das Werkstück geführt und die lokale Veränderungen des Wechselmagnetfeldes elektronisch ausgewertet. Die Barkhausenrauschen Analyse kann auf ferromagnetischen Materialien wie den meisten ferritischen Stählen, Eisen, Nickel und Kobalt angewendet werden. Die Prüfungen können sogar durch dünne Nichteisenbeschichtungen wie Chromdurchgeführt werden.

Rissprüfung

Die Oberflächenrissprüfung dient dazu, Fehler in metallischen Werkstoffen die zur Oberfläche hin geöffnet sind, für das menschliche Auge sichtbar zu machen.

Voraussetzungen für die Prüfung
Die Prüfteile müssen fett- und partikelfrei und trocken sein. Festhaftende Reaktionsprodukte (z. B. Gusshaut, Walzhaut) müssen mechanisch (z. B. durch Schleifen oder Bürsten) vor der Prüfung entfernt werden.

Farbeindringprüfung (PT- Prüfung)
Die Eindringprüfung zählt zu den Oberflächenprüfverfahren, bei dem Materialtrennungen an ferromagnetischen Werkstoffen mit Hilfe des dem Verfahren zu Grunde liegenden Effekts der "Kapillarwirkung", für das menschliche Auge sichtbar dargestellt werden. Bei diesem Verfahren müssen die Materialtrennungen zur Oberfläche geöffnet sein.
Das Verfahren ist in der Materialprüfung nach DIN 54 152 genormt.
Einsatz bei der zerstörungsfreien Prüfung auf Risse und oberflächennahe Fehlstellen unter Baustellenbedingungen an Bauteilen im Stahl-, Brücken- und Behälterbau. Es wird vorwiegend bei metallischen Werkstoffen angewendet, kann jedoch auch bei anderen nicht porösen Werkstoffen eingesetzt werden. 

Magnetpulverprüfung (MT-Prüfung)
Die Magnetpulverprüfung, auch MT Prüfung oder Fluxen genannt, ist ein Verfahren zum Nachweis von Rissen in oder nah der Oberfläche ferromagnetischer Werkstoffe. 
Bei der Magnetisierung eines ferromagnetischen Materials werden die magnetischen Feldlinien, da sie den geringsten Widerstand suchen, im magnetisch bestleitenden Medium geführt. Wenn die Magnetfeldlinien auf einen magnetisch schlecht leitenden Bereich wie einen Riss treffen, so wird durch den hohen magnetischen Widerstand eine Fließveränderung verursacht. Diese erzeugt an der Oberfläche einen Streufluss, der eine Ansammlung ferromagnetischer Partikel verursacht, wodurch Oberflächenfehler sichtbar werden.
Zur Prüfung werden während der Magnetisierung des Werkstoffes magnetisierbare Partikel auf die Oberfläche des Prüfteils aufgebracht. Diese orientieren sich durch das angelegte Magnetfeld über Streufelder entlang der Rissgeometrie. Die magnetisierbaren Partikel werden durch Umschließen durch (ggf. fluoreszierende) Farbstoffe optisch deutlich hervorgehoben, wodurch sie erkennbar werden.

Härteprüfung

Folgende Härteprüfverfahren führen wir durch.

Rockwell (C) 
Die Härteprüfung nach Rockwell C ist anwendbar für metallische Werkstoffe (gehärtete Stähle und Legierungen, Hartmetalle), deren Härte zwischen 20 und 70 HRc liegt. Bei diesem Prüfverfahren wird im Gegensatz zu den bereits erwähnten, die Härte nicht als Quotient von Kraft durch Eindruckoberfläche definiert, sondern direkt über die Eindringtiefe bestimmt. 

Vickers (HV) 
Die Härteprüfung nach Vickers ist an metallischen Werkstoffen (gehärteter Stahl, gehärtete Randschichten, Gefügebestandteile) von sehr geringer bis sehr hoher Härte anwendbar.
Des Weiteren ist diese Prüfung für kleine und dünne Proben geeignet.Der Prüfvorgang ist derselbe wie bei Brinell, mit dem Unterschied, dass statt einer Kugel nun eine stumpfe gleichseitige Pyramide aus Diamant als Eindringkörper verwendet wird. Der Messwert ist die Diagonale d des Eindrucks, woraus wiederum der Härtewert berechnet werden kann. 

Brinell (HB) 
Die Härteprüfung nach Brinell ist für metallische Werkstoffe (geglühter und vergüteteter Stahl, Leicht-/Schwermetalle) bis zu einer Brinellhärte von höchstens 450 HB anwendbar. Es wird eine Kugel aus Hartmetall mit genormten Durchmesser 10, 5, 2.5, oder 1 mm (je nach Dicke und Härte des Werkstückes) mit einer bestimmten Prüfkraft F senkrecht in den Werkstoff eingedrückt und der Durchmesser des entstehenden Kegeleindruckes in der Oberfläche gemessen. Die Brinell-Härte HB ergibt sich dann als Quotient der Prüfkraft F und der Oberfläche A des Eindrucks.